Mehr Sicherheit für Ihre
Immobilie
Schlüsselsysteme und Schließanlagen
Ein Schlüssel für die Haustür, einer für die Wohnung, Garage, Kellerräume, Heizung, Hoftür und Gemeinschaftsräume – häufig herrscht bei den Schlüsseln bunte Vielfalt und Durcheinander. Das bringt allerlei Nachteile mit sich. Schlüssel werden verwechselt, gehen verloren, man kommt nicht mehr in die Wohnung hinein, weil man den Schlüssel drinnen vergessen hat, und niemand hat den Überblick, wer überhaupt noch einen Schlüssel hat. Aufeinander abgestimmte Schließsysteme können hier helfen. Sie sind bequem, erhöhen die Sicherheit und senken die Folgekosten für einen Schlüsselverlust.

Das unterschätzte Sicherheitsrisiko
Die Übergabe von Schlüsseln ist ein zeitaufwändiger und fehleranfälliger Prozess. Hausverwaltungen oder Eigentümer von Mehrfamilienhäusern müssen ständig Schlüssel an Handwerker, Reinigungskräfte oder Makler übergeben. Ineffiziente Abläufe kosten Zeit und Geld. Außerdem erhöht sich das Risiko, dass Schlüssel in falsche Hände gelangen, wenn niemand den Überblick hat, wer gerade welchen Schlüssel hat, wer vergessen hat, ihn zurückzugeben oder an welchen „gemeinen“ Stellen Schlüssel deponiert sind, damit man „im Notfall“ wieder in das Haus oder die Wohnung gelangt. Gar nicht zu reden von den verlorenen Schlüsseln, bei denen unklar ist, ob die gesamte Schließanlage ausgetauscht werden muss und wer am Ende dafür zahlen muss.
Mechanische Schließsysteme: Bewährt und zuverlässig
Noch immer am weitesten verbreitet sind Schließanlagen mit der robusten Mechanik von Schließzylindern und den klassischen Schlüsseln aus Metall. Eine Schließanlage ist mehr als die Summe einzelner, voneinander unabhängiger Schlösser. Vielmehr gibt es unterschiedliche Systeme, die aufeinander abgestimmt sind:
• Gleichschließende Zylinder. Die einfachste Form eines Schließsystems: Mit einem einzigen Schlüssel lassen sich unterschiedliche Schlösser öffnen: Haustür, Kellertür, Garage und Gartentor. Geeignet für Einfamilienhäuser. Vorteil: Schlüsselbund wird auf ein Minimum reduziert. Nachteil: Geht ein Schlüssel verloren, müssen alle Schlösser ausgetauscht werden. Außerdem lassen sich Zutrittsrechte nicht einschränken. Wer den Kellerschlüssel hat, kann auch die Garage und die Haustür öffnen.
• Zentralschließanlagen sind Standard für Mehrfamilienhäuser und Wohnanlagen. Für jede Wohnung gibt es einen individuellen Schlüssel, mit dem sich die Wohnungstür und beispielsweise das eigene Kellerabteil öffnen lässt. Der gleiche Schlüssel kann jedoch auch einen „Generalzylinder“ betätigen, mit dem sich gemeinsam genutzte Türen öffnen lassen wie die Haustür, die Tür zum Gemeinschaftskeller oder zur zentralen Müllstation. Vorteil: Wenige Schlüssel und klare Zutrittsrechte. Nachteil: Auch hier drohen hohe Folgekosten, wenn ein Schlüssel verloren geht.
• Hauptschlüssel- und Generalschlüsselanlagen sind noch einmal komplexer. Hier gibt es mehrstufige Hierarchien von Haupt- und Nebenschlüsseln. Wer den Hauptschlüssel hat, kann alle Schlösser öffnen, während ein Nebenschlüssel nur für bestimmte Bereiche Zutritt verschafft. Vorteil ist die Flexibilität und die klare Begrenzung von Zutrittsrechten. Nachteil: Aufwendige Planung und Verwaltung. Und wenn ein Schlüssel verlorengeht, der hoch in der Hierarchie angesiedelt ist, kann es teuer werden.
• Gleichschließende Zylinder. Die einfachste Form eines Schließsystems: Mit einem einzigen Schlüssel lassen sich unterschiedliche Schlösser öffnen: Haustür, Kellertür, Garage und Gartentor. Geeignet für Einfamilienhäuser. Vorteil: Schlüsselbund wird auf ein Minimum reduziert. Nachteil: Geht ein Schlüssel verloren, müssen alle Schlösser ausgetauscht werden. Außerdem lassen sich Zutrittsrechte nicht einschränken. Wer den Kellerschlüssel hat, kann auch die Garage und die Haustür öffnen.
• Zentralschließanlagen sind Standard für Mehrfamilienhäuser und Wohnanlagen. Für jede Wohnung gibt es einen individuellen Schlüssel, mit dem sich die Wohnungstür und beispielsweise das eigene Kellerabteil öffnen lässt. Der gleiche Schlüssel kann jedoch auch einen „Generalzylinder“ betätigen, mit dem sich gemeinsam genutzte Türen öffnen lassen wie die Haustür, die Tür zum Gemeinschaftskeller oder zur zentralen Müllstation. Vorteil: Wenige Schlüssel und klare Zutrittsrechte. Nachteil: Auch hier drohen hohe Folgekosten, wenn ein Schlüssel verloren geht.
• Hauptschlüssel- und Generalschlüsselanlagen sind noch einmal komplexer. Hier gibt es mehrstufige Hierarchien von Haupt- und Nebenschlüsseln. Wer den Hauptschlüssel hat, kann alle Schlösser öffnen, während ein Nebenschlüssel nur für bestimmte Bereiche Zutritt verschafft. Vorteil ist die Flexibilität und die klare Begrenzung von Zutrittsrechten. Nachteil: Aufwendige Planung und Verwaltung. Und wenn ein Schlüssel verlorengeht, der hoch in der Hierarchie angesiedelt ist, kann es teuer werden.
Elektronische Schließsysteme
Viele Probleme der mechanischen Schließanlagen lassen sich durch elektronische und digitale Systeme beheben oder zumindest abmildern. Den klassischen Schlüssel gibt es nicht mehr. Die Türen werden durch einen Zugangscode, eine Karte oder einen Transponder geöffnet. Transponder sind kleine elektronische Sender, die in oft Anhängern oder Kunststoffkarten integriert sind. Entweder geben Sie den Code in ein Eingabegerät oder Sie halten Ihre Karte, beziehungsweise den Transponder vor ein Lesegerät, das sich in der Regel dort befindet, wo traditionell das mechanische Türschloss angebracht wird. Ist alles korrekt, wird die Tür entriegelt.
Das ist nicht nur bequem und platzsparend, da Sie kein Schlüsselbund mehr mit sich herumtragen müssen. Der entscheidende Vorteil dieser Systeme ist ihre hohe Sicherheit bei einem Schlüsselverlust. Wenn ein mechanischer Schlüssel verlorengeht, müssen alle betroffenen Schließzylinder ausgetauscht werden. Eine verlorene Karte, ein Transponder oder ein gestohlener Code lassen sich in der Regel sofort und ohne großen Aufwand sperren. Im Unterschied zum mechanischen Schlüssel lassen sie sich sehr schnell wieder ersetzen. Mit dem verlorenen Transponder kann die Tür nicht mehr geöffnet werden, sondern nur noch mit dem neuen. Und ein geänderter Code gilt ab sofort.
Das ist nicht nur bequem und platzsparend, da Sie kein Schlüsselbund mehr mit sich herumtragen müssen. Der entscheidende Vorteil dieser Systeme ist ihre hohe Sicherheit bei einem Schlüsselverlust. Wenn ein mechanischer Schlüssel verlorengeht, müssen alle betroffenen Schließzylinder ausgetauscht werden. Eine verlorene Karte, ein Transponder oder ein gestohlener Code lassen sich in der Regel sofort und ohne großen Aufwand sperren. Im Unterschied zum mechanischen Schlüssel lassen sie sich sehr schnell wieder ersetzen. Mit dem verlorenen Transponder kann die Tür nicht mehr geöffnet werden, sondern nur noch mit dem neuen. Und ein geänderter Code gilt ab sofort.

Smart Locks: Tür öffnen mit dem Handy oder mit Fingerscan
Die neueste Generation digitaler Schließsysteme sind die sogenannten „Smart Locks“. Dabei werden Türen über eine App geöffnet, die Sie auf Ihrem Smartphone installiert haben. Wahlweise lässt sich ein Schlüssel auch auf einen Transponder laden oder es kommen biometrische Verfahren zum Einsatz wie ein Fingerscan. Sie müssen die Tür nicht mehr aufschließen, sie öffnet sich „kontaktlos“.
Das entscheidende Merkmal dieser „Smart Locks“ besteht darin, dass das Öffnen und Verschließen von Türen integriert wird in das hauseigene digitale Netz, mit dem die komplette Haustechnik gesteuert wird, also auch Heizung, Klimaanlage und Beleuchtung. Das Konzept heißt „Smart Home“.
Dadurch eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten: Türen lassen sich ferngesteuert öffnen und verschließen. Der Zugang lässt sich für bestimmte Personen zeitlich begrenzen, zum Beispiel für Handwerker, Reinigungskräfte oder Feriengäste. Bei Feueralarm können alle Türen entriegelt werden, damit die Fluchtwege frei sind. Außerdem protokollieren Smart Locks jeden Schließvorgang. Das erlaubt Ihnen detailliert nachzuverfolgen, wer welche Räume betreten und wieder verlassen hat. Was allerdings auch seine bedenkliche Seite haben kann.
Das entscheidende Merkmal dieser „Smart Locks“ besteht darin, dass das Öffnen und Verschließen von Türen integriert wird in das hauseigene digitale Netz, mit dem die komplette Haustechnik gesteuert wird, also auch Heizung, Klimaanlage und Beleuchtung. Das Konzept heißt „Smart Home“.
Dadurch eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten: Türen lassen sich ferngesteuert öffnen und verschließen. Der Zugang lässt sich für bestimmte Personen zeitlich begrenzen, zum Beispiel für Handwerker, Reinigungskräfte oder Feriengäste. Bei Feueralarm können alle Türen entriegelt werden, damit die Fluchtwege frei sind. Außerdem protokollieren Smart Locks jeden Schließvorgang. Das erlaubt Ihnen detailliert nachzuverfolgen, wer welche Räume betreten und wieder verlassen hat. Was allerdings auch seine bedenkliche Seite haben kann.
Risiken der neuen Schließsysteme
Die neuen Möglichkeiten bringen auch neue Risiken mit sich. So ist das System von einer stabilen Stromversorgung abhängig oder von ausreichend geladenen (Kleinst-)Batterien. Auch sind die hauseigenen „Smart Home“-Netze von möglichen Hackerangriffen bedroht. Und schließlich kann der Verlust eines ungesicherten Handys mit der Smart Lock“-App verheerende Folgen haben.
Viele Hersteller begegnen diesen neuen Risiken jedoch mit gezielten Sicherheitsmaßnahmen. Dazu gehören regelmäßige Softwareupdates, die Verwendung neuester Verschlüsselungstechnologie und die Möglichkeit einer mechanischen Notöffnung. Wenn kein Strom mehr fließt, lässt sich die Tür ganz konventionell auch mit einem mechanischen Notschlüssel öffnen – und verschließen.
Viele Hersteller begegnen diesen neuen Risiken jedoch mit gezielten Sicherheitsmaßnahmen. Dazu gehören regelmäßige Softwareupdates, die Verwendung neuester Verschlüsselungstechnologie und die Möglichkeit einer mechanischen Notöffnung. Wenn kein Strom mehr fließt, lässt sich die Tür ganz konventionell auch mit einem mechanischen Notschlüssel öffnen – und verschließen.
Folgekosten mitbedenken
Die Installation eines elektronischen oder digitalen Schließsystems ist in der Anschaffung erst einmal teurer als ein mechanisches Schließsystem. Doch sollten Sie auch die Folgekosten berücksichtigen für die Schlüsselverwaltung und den Austausch der Schließzylinder bei Schlüsselverlust. Da schneiden die neuen Systeme sehr viel besser ab. Und auch die Zutrittsrechte lassen sich sehr viel besser und genauer steuern. Bei einem mechanischen Schließsystem ist nicht immer klar, ob jemand noch einen Schlüssel hat und in welche Hände dieser Schlüssel gerät. Bei den neuen Schließsystemen können Sie problemlos die Zugangsrechte neu regeln – ohne einen einzigen Schließzylinder auszutauschen.
