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Sendling: Lebendiges Viertel mit familiärem Charakter
Archäologische Funde belegen, dass das Gebiet von Sendling eine Siedlungsgeschichte von etwa 4.000 Jahren aufweist. Laut Überlieferungen soll sich im 6. Jahrhundert n. Chr. ein germanischer Stamm hier niedergelassen haben, angeführt von einem gewissen "Sentilo", was dem heutigen Namen zugrunde liegen soll. Im 8. Jahrhundert wird in kirchlichen Aufzeichnungen die Ansiedlung "Sentilingha" erwähnt. Trotz der wiederkehrenden Bedrohungen durch Pest und Ungarn blieb Sendling unversehrt. Im 14. Jahrhundert führte das Sendlinger Tor aus der Stadt München in Richtung Südwesten nach Sendling. Tragische Bekanntheit erlangte das Viertel während der Sendlinger Mordweihnacht im Jahr 1705, als Aufständische gegen die österreichische Herrschaft nach einem Verrat brutal niedergemetzelt wurden.
Im 19. Jahrhundert kam es in Sendling aufgrund der guten Anbindung an die Eisenbahn zu einer raschen Industrialisierung, was zur Eingemeindung im Jahr 1877 führte. Bereits zuvor hatten sich zahlreiche Industriebetriebe im Viertel und entlang der Wolfratshauser Straße angesiedelt. Hier waren Unternehmen aus verschiedenen Branchen wie Maschinenbau (z. B. Krauss, später Teil von Krauss-Maffei), Siemens, Tabakindustrie, Motorenbau und Feinmechanik vertreten. 1912 wurde die Großmarkthalle relativ nah zum Stadtzentrum errichtet. In der Umgebung der Fabriken entstanden Arbeiterwohnviertel, gefolgt von Wohnbaugenossenschaften. Das Wachstum führte zur Eingliederung von Orten wie Neuhofen, von dem heute nur noch der Name und einige Anlagen an der Plinganser Straße an die Vergangenheit erinnern. Kinder nutzen im Winter gerne den Neuhofener Berg zum Schlittenfahren, ohne zu wissen, dass es sich um einen künstlichen Hügel aus den Trümmern des Zweiten Weltkriegs handelt.
Die geografischen Grenzen Sendlings sind im Osten durch die Isar, im Norden und Nordosten durch die Gleise der Eisenbahnverbindung zwischen dem Hauptbahnhof und dem Ostbahnhof, im Nordwesten durch das Westend sowie im Westen durch Laim, Hadern und Forstenried definiert. Im Süden stößt das Gebiet an die Grenze zu Solln. Ab Neuhofen und der Brudermühlstraße reicht Sendlings Gebiet nicht mehr bis zur Isar, sondern zieht sich auf das Hochufer zurück, entlang der Plinganserstraße, die ab der Kreuzung mit der Boschetsriederstraße in die Wolfratshauser Straße übergeht. Die Grenze zwischen Sendling (insbesondere Obersendling) und Solln ist ein häufiges Diskussionsthema. Die Siemensallee und deren Verlängerung, die Lochhamer Straße, bilden die klare Grenze, wobei Solln im Süden liegt.
Wie bereits erwähnt, setzt sich Sendling aus verschiedenen Untervierteln zusammen, die sich hinsichtlich ihrer Bebauung stark unterscheiden. Im Nordosten liegt Sendling, das sich zwischen der Isar und den Gleisen der Bahnlinie München-Kochel erstreckt, auf der auch die S7 verkehrt. Westlich davon befindet sich Untersendling, das im Norden bis zum Westend, im Westen bis nach Laim und im Süden bis zur Treffauerstraße und Ehrwalder Straße reicht. Im Süden endet Sendling an der Brudermühlstraße. Von dort zieht sich die Grenze westwärts bis zur Plinganserstraße und dann nördlich bis zum Harras, entlang der Nordseite der Albert-Roßhaupter-Straße, bis sie wieder die Westgrenze an den Gleisen erreicht. Zwischen der Albert-Roßhaupter-Straße und der Zielstattstraße sowie zwischen der Plinganserstraße und der Fürstenrieder Straße erstreckt sich Mittersendling. Obersendling wird durch die Zielstattstraße im Norden, die Siemensallee im Süden, die Plinganserstraße und die Wolfratshauser Straße im Osten und die Drygalski-Allee im Westen eingegrenzt.
Alle Teile Sendlings sind verkehrstechnisch gut durch U- und S-Bahn sowie Stadtbusse erschlossen, und die Anbindungen für den Individualverkehr sind ausgezeichnet. Insgesamt ist die Verkehrsanbindung als hervorragend zu bewerten. Sendling zeichnet sich vor allem durch einfachere Wohnungen aus, wobei einige der Gebäude bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen. Die neueren Bauvorhaben sind weniger auf Abrisse zurückzuführen, sondern eher auf die Schäden des Zweiten Weltkriegs. Obwohl das Preisniveau für Immobilien in diesem Gebiet eher günstig ist, gibt es immer wieder einzelne Objekte, die hohe Preise rechtfertigen können. Dies gilt insbesondere für das östliche Untersendling. Der westliche Teil kann ebenfalls höhere Preisniveaus erreichen, wenn die Mikrolage es zulässt.
Mittersendling zeigt hinsichtlich der Immobilienwerte ein ähnliches Bild wie Sendling, jedoch mit einem leicht höheren Durchschnittsniveau.
In den Bereichen mit Einfamilienhäusern von Obersendling wird es deutlich hochwertiger. Zudem ist Obersendling stark im Wandel begriffen. Einige Gewerbegebiete wurden bereits umgewidmet und mit hochwertigen Wohnanlagen und Hauseinheiten bebaut. Die Präsenz von Siemens ist im Vergleich zu früher stark zurückgegangen. Teilweise sind neue Bürogebäude entstanden, und einige Bereiche wurden bereits mit Wohnanlagen bebaut, während andere sich derzeit in der Entwicklungsphase befinden. Das Preisniveau liegt hier im gehobenen bis sehr gehobenen Bereich. Auch der Trend zur Umwandlung von Verwaltungsgebäuden in Low-Budget-Hotels ist in diesem Stadtteil sichtbar.
Gerschlauer Immobilien - Ihr Spezialist für Sendling.
Die geografischen Grenzen Sendlings sind im Osten durch die Isar, im Norden und Nordosten durch die Gleise der Eisenbahnverbindung zwischen dem Hauptbahnhof und dem Ostbahnhof, im Nordwesten durch das Westend sowie im Westen durch Laim, Hadern und Forstenried definiert. Im Süden stößt das Gebiet an die Grenze zu Solln. Ab Neuhofen und der Brudermühlstraße reicht Sendlings Gebiet nicht mehr bis zur Isar, sondern zieht sich auf das Hochufer zurück, entlang der Plinganserstraße, die ab der Kreuzung mit der Boschetsriederstraße in die Wolfratshauser Straße übergeht. Die Grenze zwischen Sendling (insbesondere Obersendling) und Solln ist ein häufiges Diskussionsthema. Die Siemensallee und deren Verlängerung, die Lochhamer Straße, bilden die klare Grenze, wobei Solln im Süden liegt.
Wie bereits erwähnt, setzt sich Sendling aus verschiedenen Untervierteln zusammen, die sich hinsichtlich ihrer Bebauung stark unterscheiden. Im Nordosten liegt Sendling, das sich zwischen der Isar und den Gleisen der Bahnlinie München-Kochel erstreckt, auf der auch die S7 verkehrt. Westlich davon befindet sich Untersendling, das im Norden bis zum Westend, im Westen bis nach Laim und im Süden bis zur Treffauerstraße und Ehrwalder Straße reicht. Im Süden endet Sendling an der Brudermühlstraße. Von dort zieht sich die Grenze westwärts bis zur Plinganserstraße und dann nördlich bis zum Harras, entlang der Nordseite der Albert-Roßhaupter-Straße, bis sie wieder die Westgrenze an den Gleisen erreicht. Zwischen der Albert-Roßhaupter-Straße und der Zielstattstraße sowie zwischen der Plinganserstraße und der Fürstenrieder Straße erstreckt sich Mittersendling. Obersendling wird durch die Zielstattstraße im Norden, die Siemensallee im Süden, die Plinganserstraße und die Wolfratshauser Straße im Osten und die Drygalski-Allee im Westen eingegrenzt.
Alle Teile Sendlings sind verkehrstechnisch gut durch U- und S-Bahn sowie Stadtbusse erschlossen, und die Anbindungen für den Individualverkehr sind ausgezeichnet. Insgesamt ist die Verkehrsanbindung als hervorragend zu bewerten. Sendling zeichnet sich vor allem durch einfachere Wohnungen aus, wobei einige der Gebäude bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen. Die neueren Bauvorhaben sind weniger auf Abrisse zurückzuführen, sondern eher auf die Schäden des Zweiten Weltkriegs. Obwohl das Preisniveau für Immobilien in diesem Gebiet eher günstig ist, gibt es immer wieder einzelne Objekte, die hohe Preise rechtfertigen können. Dies gilt insbesondere für das östliche Untersendling. Der westliche Teil kann ebenfalls höhere Preisniveaus erreichen, wenn die Mikrolage es zulässt.
Mittersendling zeigt hinsichtlich der Immobilienwerte ein ähnliches Bild wie Sendling, jedoch mit einem leicht höheren Durchschnittsniveau.
In den Bereichen mit Einfamilienhäusern von Obersendling wird es deutlich hochwertiger. Zudem ist Obersendling stark im Wandel begriffen. Einige Gewerbegebiete wurden bereits umgewidmet und mit hochwertigen Wohnanlagen und Hauseinheiten bebaut. Die Präsenz von Siemens ist im Vergleich zu früher stark zurückgegangen. Teilweise sind neue Bürogebäude entstanden, und einige Bereiche wurden bereits mit Wohnanlagen bebaut, während andere sich derzeit in der Entwicklungsphase befinden. Das Preisniveau liegt hier im gehobenen bis sehr gehobenen Bereich. Auch der Trend zur Umwandlung von Verwaltungsgebäuden in Low-Budget-Hotels ist in diesem Stadtteil sichtbar.
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