Alt-Perlach – Das dörfliche Stadtviertel gehört seit 1930 zu München

Immobilien Stadtteilinformationen

Lage:

Zwischen der A8 im Westen, der Ständlerstraße im Norden und der Stadtgrenze im Süden liegt Perlach. Die Ostgrenze wird durch den Straßenzug gebildet, der als Wilhelm-Hoegner-Straße im Süden beginnt und im Verlauf nach Norden als Heinrich-Lübke-Straße und schließlich als Quiddestraße auf die Ständlerstraße stößt.

Wald und Wildsauen als Ursprünge:

Erstmals wird Peraloh (Pera = Eber, Loh = Wald) Ende des 8. Jhdts urkundlich erwähnt. Heute ist der Perlacher Forst weit nach Westen abgedrängt, der dörfliche Ortskern um den Pfanzeltplatz aber bestens erhalten, so klar und rein, wie in fast keinem anderen Stadtviertel. In seiner gesamten Länge durchfließt der Hachinger Bach offen den Ortskern, Kastanien schmücken stückweise die Ufer, teils eingesäumt von Einbahnstraßen, teils Fußgängerbereich, lädt der Bach zum Verweilen. Im Ortskern die St.-Michaels-Kirche, Barock aus dem frühen 18. Jhdt. Die einstigen Bauernhöfe sind heute noch gut erkennbar, einige wenige noch in Betrieb.
Der Süden gehört überwiegend dem Gewerbe mit zum Teil alten Traditionsunternehmen. Ansonsten überwiegt die Bebauung mit Ein- und Zweifamilienhäusern, kleinen Mehrfamilienhäusern aus allen Epochen. Der S-Bahnhof in Perlach und Buslinien mit naher U-Bahn-Anbindung bieten hervorragende Erschließung durch den ÖPNV (ursprünglich MVV, heute MVG).

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