Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist Herbst und die Temperaturen sinken. Energie sparen, vor allem Heizenergie, ist das Gebot der Stunde. Doch kann man hier des Guten auch zu viel tun und mehr Schaden anrichten als Nutzen stiften. Mehr darüber in unserem ersten Beitrag.

Holz ist ein besonderer Baustoff. Nachhaltig, natürlich und klimafreundlich erfreut sich Holz wachsender Beliebtheit. Fast jedes sechste Haus, das heute gebaut wird, ist ein Holzhaus. Wir schauen uns an, was für diesen Häusertyp spricht und was dagegen. Und wir informieren Sie, worauf Sie achten müssen, wenn ein Haus aus Holz für Sie interessant ist.

Wenn Sie uns schreiben möchten, schicken Sie uns eine Mail an mail@gerschlauer.de. Wir freuen uns über Ihre Post.  Kommen Sie gut und gesund durch die nächsten Monate. 

Manuela Gerschlauer-Wüstenhagen und ihr Team

Muenchner Mietspiegel

Fehler beim Energiesparen

Angesichts der stark gestiegenen Energiepreise und der hohen Inflation sind viele Haushalte bestrebt, ihren Energieverbrauch deutlich zu reduzieren. Das ist sicher vernünftig. Doch manche übertreiben es damit, ergreifen drastische oder ungeeignete Maßnahmen und schaden sich am Ende mehr, als dass sie einen Nutzen davon hätten. Einige vermeintliche Energiespartipps sind sogar regelrecht gefährlich.

Heizung auf null runterregeln 

Der größte Einspareffekt ergibt sich, wenn man die Heizung ganz abschaltet, glauben manche. Doch das ist ein gewaltiger Irrtum. Denn kühlen die Räume richtig aus, braucht es wesentlich mehr Energie, sie wieder auf eine erträgliche Temperatur zu erwärmen. Zwar können Sie das allgemeine Temperaturniveau um ein, zwei oder auch drei Grad absenken und über Nacht darf es auch ein wenig kühler sein als sonst. Doch verpufft der gesamte Einspareffekt, wenn Sie die Räume erst mal kräftig einheizen müssen. Viel effizienter heizen Sie, wenn Sie das Thermostat auf eine Mindesttemperatur einstellen, die auch nachts nicht unterschritten wird. Häufig sind das 18 Grad. Und auch wer es etwas frischer haben mag, sollte die 16 Grad möglichst nicht unterschreiten. 

Kälte fördert Schimmelbildung

Kühlen die Wände zu stark ab, kann Schimmel entstehen. Dabei versursacht nicht die Kälte den Schimmel, sondern die Feuchtigkeit. Kalte Luft kann weniger Feuchtigkeit aufnehmen. Daher entsteht Schimmel an den Wänden vor allem dann, wenn sich das Mauerwerk stark abkühlt und sich Feuchtigkeit ansammelt. 

Dies ist bei schlecht gedämmten Außenwänden und so genannten „Wärmebrücken“ zu befürchten. Und zwar insbesondere, wenn nicht ausreichend geheizt wird. Der Schaden, der durch Schimmel an den Wänden entstehen kann, ist wesentlich bedrohlicher als eine hohe Heizrechnung. Es ist ein schwerer Mangel, den Sie unbedingt verhindern sollten. Denn ist der Schimmel erst einmal aufgetreten, ist es mühsam und kostspielig, diesen Mangel wieder zu beheben.

Heizen mit Teelichtern und andere „Geheimtipps“   

Man mag es kaum glauben, aber viele Elektromärkte melden, dass ihre Heizlüfter ausverkauft sind. Auch in der Gaskrise sind Heizlüfter die bei weitem kostspieligste Methode, einen Raum zu beheizen. Dies gilt auch für viele Heiztipps aus der „Survival-Ecke“. Diese Hinweise mögen ihre Berechtigung haben, wenn die Energieversorgung kollabiert und weder Strom noch Gas verfügbar sind. Doch sind diese Behelfslösungen weder kostengünstig noch besonders effektiv. Solange die Versorgung mit Strom, Gas und Öl halbwegs sichergestellt ist, sollten Sie solche Geheimtipps meiden. Auch wenn die Heizrechnung deutlich höher ausfällt, so dürften Sie noch immer weit günstiger davonkommen, als wenn Sie von den Alternativen Gebrauch machen. Und Methoden, bei denen offenes Feuer zum Einsatz kommt, sind obendrein noch gefährlich. 

Vorsicht, Legionellen! 

Wer seinen Warmwasserverbrauch reduziert, kann kräftig Heizkosten sparen. Daher gibt es vielfältige Tipps, nicht mehr so lange, nicht mehr so oft und nicht mehr so heiß zu duschen. Auch der Einsatz von Sparduschköpfen und Waschlappen wird wärmstens empfohlen. Allerdings sollte dabei ein Aspekt nicht aus den Augen verloren werden, der nur indirekt mit dem Energiesparen zu tun hat: Der Schutz vor Legionellen.

Legionellen sind Bakterien, die im Wasser vorkommen und die in hoher Konzentration gesundheitsschädlich sind. Am wohlsten fühlen sie sich bei warmen Temperaturen zwischen 25 und 45 Grad. Und sie vermehren sich, wenn das Wasser längere Zeit in den Leitungen steht. 

Für das Thema Energiesparen heißt das: Mindestens einmal pro Woche sollten alle Wasserhähne aufgedreht werden und das Wasser ca. eine halbe Minute laufen. Selbstverständlich brauchen Wasserhähne, die regelmäßig in Gebrauch sind, nicht noch zusätzlich aufgedreht werden. Wichtig außerdem: Erst heißes, dann kaltes Wasser laufen lassen. Beträgt die Wassertemperatur mehr als 60 Grad, werden Legionellen meist abgetötet.

gruenes Haus

Häuser aus Holz

Holz ist ein natürlicher Baustoff mit langer Tradition und großer Zukunft. Kaum ein anderes Material hat in den vergangenen Jahren so einen Boom erlebt. Bereits 15% aller Neubauten sind Holzhäuser, Tendenz weiter steigend. Kein Wunder, Holz ist vielseitig einsetzbar, schont als nachwachsender Rohstoff das Klima und die Natur. Außerdem sieht es auch noch schön aus und sorgt für eine angenehme, gesunde Wohnatmosphäre. 

Von der Blockhütte bis zum Mehrfamilienhaus 

Häuser aus Holz gibt es in allen möglichen Varianten. Von der einfachen Blockhütte mit Rundbalken, dem skandinavisch inspirierten Einfamilienhaus, dem bayerischen Bauernhaus, dem ökologischen Niedrigenergiehaus, der stylischen Villa, dem Flachdachbungalow bis hin zum Mehrfamilienhaus mit Holzrahmenkonstruktion. Auch in modernen Bürogebäuden und Gewerbeimmobilien kommt immer häufiger Holz zum Einsatz. Für die Tragkonstruktion, die Fassade, Wände, Dächer, Fußböden und Dämmung. Unternehmen, die auf Ökologie und Nachhaltigkeit setzen, schmücken sich gerne mit heimischen Hölzern.  

Leicht, stabil und sehr lebendig

Holz hat eine Reihe von besonderen Vorzügen: Im Vergleich zu Stein oder Beton ist es leicht und gleichzeitig außerordentlich stabil und belastbar. Im Verhältnis zu seinem Gewicht trägt Holz vierzehnmal so viel wie Stahl und hält ebenso sehr starkem Druck stand wie Stahlbeton. Seine röhrenförmigen Zellen machen Holz vergleichsweise elastisch. Risse im Mauerwerk gibt es ebenso wenig wie die Feuchtigkeit bei Neubauten aus Ziegel oder Beton. In einem Holzhaus herrscht von Anfang an ein angenehmes Raumklima.

Die Bauzeit ist vergleichsweise kurz. Wegen seines geringen Gewichts kann ein Holzhaus auch dann errichtet werden, wenn der Boden nicht so tragfähig ist. Liebhaber schätzen außerdem die „Lebendigkeit“ des Materials. Holz „arbeitet“ und verändert sich im Laufe der Zeit. Das führt dazu, dass Holzfassaden öfter einen frischen Anstrich brauchen, sofern sie bei Baufertigstellung entsprechend behandelt waren. Manche schätzen hingegen gerade die Veränderungen, die im Laufe der Zeit an den Fassaden passieren.  

Fertighäuser: kostengünstig und flexibel

Besonders beliebt sich Fertighäuser aus Holz. Denn hier können sie ihre besondere Stärke ausspielen. Das Material ist leicht und kann bequem vorgefertigt werden. Dabei sind die Fertighäuser sehr variabel und lassen sich – je nach Modell und Anbieter – ganz individuell den eigenen Wünschen und Bedürfnissen anpassen. Obendrein sind Fertighäuser aus Holz vergleichsweise günstig. Dabei muss man aber beachten: auch hier hat Qualität ihren Preis. Es lohnt sich deswegen, auf sogfältige Verarbeitung zu achten und einen renommierten Anbieter zu wählen.  

Sind Qualität und Verarbeitung mangelhaft, sind Undichtigkeiten vorprogrammiert. Gerade aufgrund der aktuellen Wetterereignisse wie Starkregen etc., ist auf eine entsprechende Planung und hohe Fertigungsqualität zu achten. Wasserschäden und Durchzug sind kein Spaß und die Beseitigung kann ins Geld gehen. Aber das ist auch bei Stein- und Ziegelhäusern so.im Holzhaus ist äußerst unangenehm.

Bei entsprechender Planung vor dem Bau, lässt sich bei Holzhäusern bereits von Anfang an eine hohe und einfach zu bewerkstelligende Flexibilität mit einplanen.

Brandrisiko bei Holzhäusern

Häufig wird das Brandrisiko bei Holzbauten als wesentlich höher gegenüber Stein-, Ziegel- oder Betonbauten eingeschätzt. Inzwischen gibt es dazu ausführliche Untersuchungen und Studien. Diese besagen, dass das Brandrisiko bei Holzgebäuden definitiv nicht erhöht ist. Darüber hinaus ergaben Brandversuche, dass auch Widerstandsfähigkeit und Statik den Stein-, Ziegel- oder Betonbauten in nichts nachstanden. Interessanterweise schnitten Holzbauten, je nach Brandsituation, teilweise sogar besser ab.

An den Wiederverkaufswert denken

Gegenüber Häusern in Massivbauweise erzielen Holzhäuser noch einen geringeren Wiederverkaufswert. Doch das ist gerade im Umbruch. Die Einstellung zum Holzbau ändert sich. Traditionell standen Holzhäuser in dem Ruf, nicht so langlebig zu sein wie Gebäude aus Stein. Doch die neuen, hochwertigen Holzhäuser können da durchaus mithalten. Wie bei jedem anderen Gebäude kommt es auf die Qualität an, aber auch darauf, wie pfleglich mit dem Haus umgegangen wird. Ein gut gepflegtes Haus aus Holz behält seinen Wert langfristig. Eine Erkenntnis, die sich aktuell immer mehr durchsetzt.

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