Laim

Laim – Das unentdeckte Stadtviertel

Laim, auch hier deutet der Name wieder auf Lehm hin. Jedoch gab es hier keine Lehmvorkommen, deren Abbau lohnenswert gewesen wäre. Vielmehr herrschte fruchtbarer, lehmiger Boden vor, der Landwirtschaft und Forsten prosperieren ließ. Die Ursprünge des Dorfes im Westen lassen sich bis ins 11. Jhdt. zurückverfolgen. Bereits in der ersten Hälfte des 19. Jhdts brachte der Bau der Eisenbahn mit zugehörigem Bahnhof und Güterumschlag Reichtum nach Laim, zumindest für die Grundbesitzer. Aber auch die anderen, die hier lebten, profitierten von der Bahn und fanden Anstellung in Zeiten des Strukturwandels. Gegen Ende des 19. Jhdts entwickelten sich die Bevölkerungszahlen explosionsartig und zur Jahrtausendwende, am 01. Januar 1900, wurde Laim von München eingemeindet. Nur 8 Jahre später wurde die Trambahnlinie zwischen Pasing und München eröffnet, die Laim in voller Länge durchquerte und die die Verkehrsanbindung nochmals erheblich verbesserte.

An den Verkehrsachsen entstanden zahlreiche Geschäfte und mannigfaltige Einkaufsmöglichkeiten, die teilweise in veränderter Form heute noch existieren. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und dem ersten Viertel des 20. Jahrhunderts bildeten sich zahlreiche Genossenschaften, die Arbeitern und Angestellten zu gutem und bezahlbarem Wohnraum verhalfen. Diese Gebäude stellen heute noch einen Teil der typischen Laimer Bebauung. Der zweite vorwiegende Gebäudetypus sind die höheren Mehrfamilienhäuser an den Hauptverkehrsstraßen, teilweise Zinshäuser, teilweise Genossenschaftseigentum und teilweise in städtischem Besitz. Sie schirmen hervorragend die reizenden Ein- und Zweifamilienhäuser mit ihren abwechslungsreichen, satten Gärten in den kleinen Anliegerstraßen gegen das Verkehrsgeschehen. Diese Oasen der Ruhe sind immer wieder durchsetzt mit kleinen Parks und öffentlichen Grünflächen. Der Bestand an Schulen und Kindergärten ist als sehr gut zu bezeichnen. Noch immer ist Laim ein bisschen eine versteckte Perle in München. Das Preisniveau der Immobilien rangiert im oberen mittleren und gehobenen Bereich, je nach Mikrolage.

Im Norden endet Laim an der Bahnlinie zwischen München – Landsberg und Augsburg, Starnberg und Kochel. Inzwischen ist Laim auch bestens an die U-Bahn angebunden. Im Süden grenzt Laim an Großhadern, im Westen an Pasing und im Osten an das Westend.

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