Thalkirchen-Obersendling-Fürstenried-Forstenried-Solln

Thalkirchen – Zwischen Hochufer und Isar

Die Geschichte Thalkirchens Geschichte reicht zurück bis ins 13. Jhdt., von den dörflichen Ursprüngen ist jedoch so gut wie nichts mehr zu sehen. Im Norden grenzt Thalkirchen an Sendling. Weit nach Süden reicht Thalkirchen bis an die Grenze zu Pullach und endet hier im Schatten der Großhesseloher Brücke. Die Westgrenze bildet das steile Isarhochufer, die Ostgrenze die Isar selbst.

Wichtige Stichworte zu Thalkirchen:

– die Kirche im „Thal“ St. Maria Thalkirchen steht heute noch in vollster Pracht und ist eine der drei Münchner Wallfahrtskirchen
– Maria Einsiedel – früher eigenständig aber bereits zu Beginn des 19. Jhdts. von Thalkirchen eingemeindet. Die gleichnamige Kapelle stammt erst aus dem 18. Jhdt. und wurde von einem der Gebrüder Asam mit kirchlicher Erlaubnis errichtet. Das gleichnamige Asam-Schlößchen, heute Wirtshaus mit ebenso attraktiver wie resoluter Wirtin und feiner bayerischer Küche, diente Cosmas Damian Asam als „bescheidenes“ Domizil. Die Asambrüder liehen sich den Namen der Liegenschaft von dem Schweizer Ursprungsort. Heute Steht Maria-Einsiedel für Camping (einer der wenigen Plätze in München) und Naturbadespaß (das Freibad wird von der Isar gespeist)
– Hinterbrühl: Wirtshaus, Floßlände und Hinterbrühler See (ehemals Mekka der Münchner Eisstockschützen, bis die Stadt die Mindestbegehungsstärke des Eises auf Jahrhundertniveau festlegte). Dort scheint die Welt, zumindest die Münchner zu enden: weit gefehlt, auf dem schmalen Uferstreifen zieht sich eine Bebauung mit idyllisch gelegenen Ein- und Zweifamilienhäusern bis zur Stadtgrenze hin.
– Sport: Münchens einziger Golfclub auf Stadtgebiet, Trainingsstrecke des Kanu- und Kajakvereines auf dem Maria-Einsiedel-Mühlbach, Klettergarten des DAV,
– Vorsicht, hier reiten die Daltons: Münchens Cowboy Club von 1913
– Isartalbahnhof: lange Zeit führte er ein Schattendasein und verfiel zusehends. Die ehemaligen Geleise sind längst Radwanderweg. Heute teils unter Denkmalschutz, teils abgerissen und sehr dicht neu bebaut mit Fertigstellung in 2011.

Auch dieses Münchner Stadtviertel hat also sein eigenes Gepräge. Überwiegend bebaut mit älteren Mehrfamilienhäusern und moderneren Eigentumswohnungs-anlagen, stehen Einfamilienhäuser und Doppelhäuser nur vereinzelt. Die Preise bewegen sich im mittleren bis gehobenen Segmnet. Gute U-Bahn-Anbindung.

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Forstenried – Klösterliche Wurzeln und barockes Lebensgefühl

Alt-Forstenried, heute betont, um es von den Wohnmaschinen, die in den 60er Jahren des 20. Jhdts. in Neuforstenried und Fürstenried Ost und West entstanden, liegt im Südwesten Münchens. Die ersten Erwähnungen in Urkunden reichen zurück ins 11. Jhdt. Zur damaligen Zeit und noch lange danach gehörte Forstenried, die Rodung im Wald = Namensursprung, zum Kloster Polling, dem kulturellen Zentrum bayerischer Entwicklung über lange Jahrhunderte, nahe Weilheim gelegen.

Forstenried wurde zwar schon 1912 eingemeindet, weist aber auch heute noch deutlich erkennbar die dörflichste Struktur unter den Münchner Stadtvierteln auf. Im Zentrum des alten Dorfkerns Heilig Kreuz, eine der drei Münchner Wallfahrtskirchen, daneben das Forstamt und das Kriegerdenkmal, gegenüber der Maibaum und der Alte Wirt. Zahlreiche Vereine und eine lebendige Einkaufskultur sowie die U-Bahn-Station verbinden Tradition und Moderne. Apropos Tradition: hier gibt es noch Einwohner, deren Familiengeschichte sich bis in die Pollinger Zeit zurück verfolgen lässt. Einige davon betrachten heute noch die, die sich erst vor 300 Jahren hier ansiedelten, als „Zuagroaste“ – aber mit einem liebevollen Augenzwinkern.

Ganz im Süden liegt Unterdill, direkt am Übergang zum Forstenrieder Park, der im Osten bis ins Isartal und im Süden bis zum Starnberger See reicht. Gut abgeschirmt teilt die BAB München – Garmisch den Stadtteil. Der Vorteil der A 95: 10 Min. mit dem Auto zum Starnberger See, 35 Min. nach Garmisch. Westlich der Autobahn schließen sich direkt Neuforstenried und Fürstenried-West mit den wenig spektakulären Bauten aus den 60er Jahren an. Hier liegt auch Schloß Fürstenried, erbaut von Kurfürst Max-Emanuel im 18. Jhdt. Ganz im Süden, auch hier am Waldrand, stand sein ehemaliges separates Jagdhaus, an das heute nur noch der Name erinnert: „Maxhof“. Eine Top-Wohnlage, überwiegend mit Einfamilien- und Doppelhäusern sowie kleineren Wohnanlagen mit 5 bis 6 Einheiten bebaut und auch hier Nähe zur U-Bahn, gute Einkaufsmöglichkeiten sowie Schulen und Kindergärten. Nur wenige Minuten zu Fuß und man steht im Wald – im wahrsten Sinn des Wortes, man kann auch laufen etc., im Süden bis nach Starnberg, im Westen bis ins Würmtal und nach Osten führen Über- und Unterführungen wieder in den östlichen Teil des Forstenrieder Parks, bis hinüber ins Isartal.

Forstenried ist geprägt von hohem, vereinzelt sehr hohem Preisniveau, die angesprochenen einfacheren Lagen liegen im Rahmen.

Ah – apropos Maxhof: hier ist heute der Firmensitz von Gerschlauer Immobilien, nachdem es uns in Solln zu eng wurde – also eigentlich der ganze Südwesten: auf jeden Fall Gerschlauer-County! Denn, keiner kennt sich hier besser aus.

Solln – Nobles Stadtviertel mit Tradition

Die Ursprünge Sollns reichen zurück bis ins 11. Jhdt. und sind wahrhaft wild: der Name leitet sich von dem Suhlen des Wildes ab. Solln wurde erst 1938 ins Stadtgebiet Münchens eingemeindet und ist der südlichste Stadtteil der bayerischen Landeshauptstadt, der tief ins Isartal hineinreicht und hier an Pullach grenzt. Im Südwesten reicht Solln bis an den Forstenrieder Park heran, eigentlich ein weitläufiger Wald, der sich bis zum Starnberger See erstreckt. Vom Park verläuft ein Grünstreifen nordwärts, der Solln von Forstenried trennt. Im Norden schließt sich Obersendling an, die Grenze ist häufig umstritten, wird aber realiter durch die Lochhamer Straße und in Verlängerung, der Siemensallee gebildet. Im Osten bildet das Isarhochufer den Abschluss.

Dieser Bereich heißt Prinz-Ludwigs-Höhe und wurde Ende des 19. Jhdts. von den Herren Heilmann und Littmann, bekannte Namen in der Baugeschichte Münchens, arrondiert und aufgeteilt. Großbürgerliche Villen aus dieser Zeit erinnern noch heute daran, teilweise an historische Persönlichkeiten geknüpft wie Hindenburg, Langenscheidt und viele andere aus Politik, Wirtschaft und Kunst. Diese alten Villen mit Parks, exklusive Einfamilienhäuser und kleinere, nicht weniger exklusive Eigentumswohnungsanlagen dominieren heute die Bebauung. Die Beliebtheit hat etwas gelitten, aufgrund des umfangreichen Bestandes an alten und geschützten Bäumen, die auch häufig entsprechende Verschattung nach sich ziehen.

Aber auch Solln selbst kann auf Tradition und Namen verweisen. Der alte Dorfkern ist um den Fellererplatz mit Kirche und Wochenmarkt noch gut erkennbar. Curd Jürgens wurde hier geboren, der Weiß-Ferdl lebte hier und viele Künstler, Wissenschaftler und Größen aus Politik und Wirtschaft genießen hier auch heute noch das besondere Flair. Sie genießen aber auch, sich hier ganz normal, ohne Attitüde unter die Nachbarn mischen zu können und nicht aufgrund ihres Status, sondern aufgrund ihrer Persönlichkeit akzeptiert zu sein.

Solln zeichnet sich aus durch eine hervorragende Infrastruktur, exklusive Bebauung und ein sehr gehobenes Preisniveau bei bester Lebensqualität.

Hier steht auch die Wiege von Gerschlauer Immobilien: im Herzen von Solln begann am 1. April 1972 die Erfolgsgeschichte des Unternehmens, hier schlägt heute noch das Herz der Firma.