Feldmoching-Hasenbergl

Feldmoching – Münchens Gärtnerei

Weit reichen die Wurzeln zurück, bis ins 6. Jhdt., und damals scheint es dort einen Mocho mit Grundbesitz gegeben zu haben, so die wahrscheinliche Namensgeschichte. Die bäuerlichen Ursprünge und die dörfliche Struktur prägen bis heute den Ort, der über die meisten noch existierenden landwirtschaftlichen Betriebe im Stadtgebiet verfügt. Kaum glaubt man in einem Stadtteil Münchens zu sein, man wähnt sich schon in einer ländlichen Ortschaft, weit vor den Stadttoren. Feldmoching ist der dörflichste Stadtteil Münchens. Obwohl auch hier schon relativ früh, in der Mitte des 19. Jhdts, der Eisenbahnbau Feldmoching erreichte, siedelten sich hier keine Industriebetriebe an und die ländliche Struktur blieb erhalten. Wahrscheinlich, weil die Eisenbahnstrecke zu weit östlich des Ortes verlief, um Auswirkungen zu haben. Vorwiegend Gartenbaubetriebe bestehen hier heute und viele Gemüse, Kräuter und Salate, die in Münchner Geschäften und auf dem Viktualienmarkt verkauft werden, stammen von hier. Das Hauptkontingent der Teilnehmer am Münchner Gärtnertag mit Umzug in der Stadt kommt aus Feldmoching. Und der Roßtag mit großem Umzug in Feldmoching lockt nicht nur Pferdefreunde hierher.

Im Osten grenzt Feldmoching an das Hasenbergl. Nah an diesem Grenzbereich liegt auch der Bahnhof der Strecke München – Landshut, inzwischen mit S- und U-Bahn-Station sowie Knotenpunkt diverser Buslinien. Im Norden Feldmochings liegt die Stadtgrenze und über die Felder und zwischen den Wäldern grüßt schon Oberschleißheim herüber. Mit dem Rad erreicht man leicht die aus Olympiazeiten stammende Ruderregattastrecke, ein Ort mit großem Auftrieb während sommerlicher Eventveranstaltungen. Im Süden reicht das Gebiet des Stadtviertels bis an den westlichen Frankfurter Ring und Moosach heran. Im Westen grenzt Allach direkt an, hier gehört noch die Siedlung Ludwigsfeld zu Feldmoching. Letztere entstand unter Ludwig I. und die Siedler dort sollten die weitflächige Moorlandschaft kultivieren. Eine erste Änderung erfuhr Ludwigsfeld unter den Nazis, die hier während des Krieges Außenlager der KZ´s um München eingerichtet hatten, die Zwangsarbeiter für die Industriebetriebe des Münchner Nordwestens beherbergten. Nach dem Kriege brachten hier die Alliierten sogenannte DP (displaced persons) unter. Hochwertig waren die Straßennamen nach Halbedel- und Edelsteinen benannt, um so einfacher die Wohnstruktur der Blocks hier. Erst langsam erfährt Ludwigsfeld eine Aufwertung.

Der nördliche Autobahnring hat Feldmoching inzwischen bestens für den Individualverkehr erschlossen, ohne negative Auswirkungen durch Lärmemissionen. Im Norden Feldmochings liegt die Schwarzhölzlsiedlung, die ursprünglich aus Schwarzbauten bestand, die erst kürzlich durch Bebauungspläne nachträglich sanktioniert wurde und auch erst 2008 an das städtische Kanalnetz angebunden wurde.

Feldmoching ist aber auch das Gebiet der Seen, ehemalige Baggerseen, die heute im Sommer gut besucht sind und gute Wasserqualität aufweisen.

Dörflich, ländlich, geruhsam lebt es sich heute in Feldmoching. Abgesehen von den Bereichen einiger Großsiedlungen dominieren Ein- und Zwei- sowie kleinere Mehrfamilienhäuser das Erscheinungsbild.

Das dörfliche München, auch hier hat Gerschlauer Immobilien das Passende für Sie.